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Release Notes 26.3 IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink

Allgemeine Hinweise

Zu diesem Release

Diese Dokumentation beschreibt die Änderungen in IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink von insightsoftware im Vergleich zu Release 26.2. Mindestvoraussetzung für die Installation dieser Version ist die Installation des Releases 26.1.

Die bisher freigegebenen Fixpacks sind enthalten.

Mit der Freigabe dieses Releases endet die Wartung für das Release 26.2.

Datensicherung

Führen Sie bitte vor der Installation eine Datensicherung Ihrer Datenbank(en) durch und prüfen Sie diese, um sich vor Datenverlust zu schützen.

Konvertierung

Nach der Installation muss grundsätzlich als erstes die Konvertierung für IDL Konsis / IDL Forecast vorgenommen werden. Starten Sie nach dem Login die Konvertierung über <Konvertierung jetzt starten> im Hinweisfenster. Ein Neustart ist nicht erforderlich, es stehen danach alle Anwendungen zur Verfügung.

Das Protokoll der Konvertierung finden Sie unter dem Kurzwort KONVERT (Rechtsklick auf die entsprechende Konvertierung).

Wird die Konvertierung nicht in dieser Form gestartet, z.B. weil dem angemeldeten Benutzer die Berechtigung fehlt, wird der Aufruf anderer Anwendungen gesperrt. Ausgenommen sind lediglich die Anwendungen zur Pflege der Berechtigungsdaten, falls der angemeldete Benutzer wegen Verwendung individueller Berechtigungsgruppen keine Berechtigung zur Ausführung der Konvertierung hat. Nach manueller Durchführung der Konvertierung muss IDL Konsis / IDL Forecast neu gestartet werden.

Dokumentation

Im Unterverzeichnis Doku\Release finden Sie die folgenden Dokumentationen

  • Technische Installationsanleitung
  • Fachliche Installationsanleitung
  • Release Notes

Die aktuell gültigen "Hard- und Softwarevoraussetzungen" entnehmen Sie bitte dem Kundenportal https://help.insightsoftware.com/s/article/IDL-Hard-und-Softwarevoraussetzungen?language=de (Login erforderlich).

Sicherheit

Zur Kommunikation zwischen Client und Application Server wird bereits seit einiger Zeit als Protokoll TLS 1.3 benutzt. Dieses erschwert durch Perfect Forward Secrecy sogar eine nachträgliche Entschlüsselung der Verbindung.

Technische Informationen

Um „Web Client (Streaming)“ einzuschalten, starten Sie bitte die Datei configure.exe auf Ihrem Application Server und wechseln in den Abschnitt Allgemeine Konfiguration. Nach dem Neustart der Dienste können Sie IDL Konsis im Browser unter Ihrer individuellen URL nutzen (https://myIDLKonsisAppServer/webswing-server/konsis/).

Der Desktop Client und der Launcher liefern das verwendete Java Runtime Environment (JRE) im Installationsverzeichnis mit aus, so dass keine separate Installation erforderlich ist.

Seit Release 25.4 wird Java 21 . verwendet

Die in diesem Release enthaltene Business-Laufzeitumgebung ist bis 01.03.2029 limitiert und muss spätestens ab diesem Datum erneuert werden.

Wichtig: Die Lizenz der Business-Laufzeitumgebung des Releases 24.1 läuft am 01.03.2027 ab. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Installationen mit älteren Releases (vor Release 24.1) noch im Jahr 2026 mindestens auf Version 24.1 J aktualisieren.

Abkündigung der Unterstützung von Oracle Datenbanken

Important:


Die Unterstützung von Oracle als Datenbank-System endete zum 31.12.2025. Bereits zuvor veröffentlichte Releases von IDL Konsis unterstützen Oracle Database bis zu ihrem jeweiligen Supportende (am längsten IDL Konsis 25.1 bis Juni 2026).

Oracle wird als Datenbanksystem seit Version 26.1 von IDL Konsis nicht mehr unterstützt.

Bitte setzen Sie sich mit unserem Support in Verbindung um die Migration Ihrer Datenbank(en) nach MS SQL Server zu planen.

Benutzeroberfläche

Die Schriftfarbe von Schlüsselfeldern wird entsprechend der Vorgabe (weiße Schrift) korrekt dargestellt, um die Lesbarkeit auf dem neuen Farbschema zu verbessern.

Externe Bibliotheken

Zahlreiche externe Bibliotheken wurden aktualisiert, um potenzielle Verwundbarkeiten zu beseitigen.

Hibernate wurde auf Version 7 migriert. Damit einhergehende Anpassungen (u.a. Migration veralteter Aufrufe, striktere Validierung von Abfrageparametern, Korrektur von Entity-Zuordnungen) wurden vorgenommen.

Im Zuge des geplanten Spring-7-Upgrades wurde Jetty auf eine Version größer 12.1.8 aktualisiert.

Spring und Spring Security wurden auf Version 7 migriert, Jackson auf Version 3.

IDL Konsis

Menü-Berechtigungen

Folgende Menüpunkte wurden mit diesem Release deaktiviert, da sie in diesem Release oder bereits in vorherigen Releases durch andere Anwendungen ersetzt wurden. Die Menüpunkte werden in einem Folgerelease gelöscht. Bitte entfernen Sie bis dahin alle individuellen Verwendungen (Berechtigungen, Menüstrukturen) dieser Menüpunkte:

  • Keine in diesem Release

Stamm- und Strukturdaten

DEF-Anwendungen

Das Laden der Hilfetext-Statusinformationen in den DEF-Anwendungen wurde performanceoptimiert.

Das Hilfetexticon in der Tabelle der DEF-Anwendungen wird jetzt unmittelbar aktualisiert, wenn ein Hilfetext angelegt oder gelöscht wird.

In den Wizards der DEF-Anwendungen werden die Felder „Gültig ab“ und „Gültig bis“ jetzt automatisch anhand des Gültigkeitsbereichs des übergeordneten Objekts (z.B. Kontenplan, Positionsplan) vorbelegt, um fehlerhafte Eingaben außerhalb des zulässigen Zeitraums zu vermeiden.

Bei den Meldungen in den offenen Aufgaben der DEF-Anwendungen wird jetzt mit einem Icon auf eventuell vorhandene Hilfetexte hingewiesen, die mit einem Doppelklick auf das Hilfetexticon auch angezeigt werden können.

Positionsplandefinition (POSDEF)

Für das Positionsfeld im Selektionsbereich steht nun ein Auswahldialog zur Verfügung.

Reportdefinition (REPDEF)

Im OLAP-Baum können jetzt mehrere Zeilen gleichzeitig per Drag & Drop verschoben werden. Ausnahme: Reporttyp ‚F‘.

Gesellschaften (GES)

Das Laden der Geschäftsaktivitäten einer Gesellschaft wurde performanceoptimiert.

Wechselkurse (WKZWKA)

Datumsangaben in Kurzschreibweise in den Datumsfeldern des Selektionsbereichs werden nun ebenfalls automatisch zum vollständigen Datum erweitert, analog zu den Gültig-ab-/Gültig-bis-Feldern.

Einzelabschluss

Verarbeitungsprotokoll (VERARB)

Der Selektionsbereich der Anwendung VERARB wurde um die Felder „Checkpoint“ und „Erzeuger“ erweitert, analog zur bereits vorhandenen Möglichkeit in der Anwendung KVERARB.

Belege (BEL)

Der in der Anwendung KONBEL bereits als Standardwert genutzte Verarbeitungskennzeichen-Wert „B“ (zu verarbeitende Belege) wird nun auch in der Anwendung BEL als Vorbelegung im Selektionsbereich verwendet.

Automatische regelbasierte Buchungen

Bei regelbasierten Stornobuchungen (BUCHDEF) berücksichtigt die Stornierung jetzt alle Anlagenobjekte eines Kontos und nicht mehr nur das Standard-Anlagenobjekt.

Der in regelbasierten Buchungen (BUCHDEF) bereits für die Belegnummer nutzbare Periodenplatzhalter wird jetzt auch in der Belegnummer des zugeordneten Belegs für latente Steuern aufgelöst.

Konsolidierung

Für manuelle Konsolidierungsbuchungen ins Anlagevermögen können nun je Konto automatisch passende Konzernanlagenobjekte generiert werden, wodurch die manuelle Erfassung deutlich vereinfacht wird.

Bei der Matrixkonsolidierung wurde die Prüfung auf FK-Vortragsbelege, die bereits auf COBOL-Seite umgesetzt war, auch für den migrierten Java-Dienst nachgezogen.

Die Behandlung von Kursdifferenzen bei der automatischen Verrechnung von IC-Salden (SKAEAUTO) wurde für den Fall „Behandlung als zahlungsunwirksame Differenz ohne Kumulierung“ überarbeitet.

Im Konsolidierungsparameter KTKPAR AE sind Bilanzkonten jetzt als Kursdifferenzkonten zugelassen, da die bisherige Beschränkung auf GuV-Konten nicht mehr sachgerecht war.

Reporting

Kontensaldenreport (REPSAL)

Im Selektionsbereich kann nun optional eine Vergleichsperiode angegeben werden; deren Werte werden zusätzlich zur aktuellen Periode im Tabellenbereich angezeigt.

Einzelne Zellen bzw. Zeilen können nun per Copy & Paste kopiert werden, zusätzlich zum bisherigen vollständigen Excel-Export.

Ein neuer Schalter im Selektionsbereich ermöglicht den Wechsel zwischen lokalem, Konzern- und parallelem Wert.

Konten mit dem Konto-Kennzeichen „Q“ (nur für die Konsolidierung relevante Ausgleichskonten) werden nun aus der Anzeige ausgeschlossen.

Im Selektionsbereich wird der Stern im Feld Geschäftsbereich (UBR) nun dauerhaft angezeigt und nicht mehr erst beim Überfahren mit der Maus.

Aus der Anwendung KTOSAL (bzw. I-KTOSAL) kann in die Anwendung REPSAL verzweigt werden, wobei die Felder Gesellschaft, Periode, Datenart und Geschäftsbereich übergeben werden.

Konzern-Teilkonzern-Datenaustausch

Das Löschen archivierter Daten über sehr große Zeiträume und Datenmengen wurde optimiert.

ESG

Für ESG-Kontensalden können nun mehrere Umrechnungsfaktoren innerhalb derselben Metrik/Einheit verwendet werden, indem der Umrechnungsfaktor zusätzlich je Konto in METKONV hinterlegt werden kann.

Der Import wurde um das neue Attribut „Konto“ für Umrechnungsfaktoren (UnitConversionFactor) erweitert.

IDL Xlslink

Allgemeines

Für die Exportfunktion von Report-IDs wurde ein neues Attribut ergänzt, mit dem die Vollständigkeitsprüfung beim Erstellen von Spiegel-Reports deaktiviert werden kann.

Ein Problem, durch das IDL Xlslink beim Löschen der Datei KonsisDB.xml im Konfigurationsverzeichnis nicht mehr sauber startete, wurde behoben.

Bedienung

Der Button „Ende“ in den XLS-Link-Einstellungen wurde durch die eindeutigere Bezeichnung „Speichern & Schließen“ ersetzt.

Die Buttons im XLS-Konfigurationsdialog wurden neu angeordnet, um deren Zuordnung zu den jeweiligen Dialogbereichen (u.a. Datenbankverbindungen) klarer zu gestalten.

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