Release Notes 26.2 IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink
Allgemeine Hinweise
Zu diesem Release
Diese Dokumentation beschreibt die Änderungen in IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink im Vergleich zu Release 26.1. Mindestvoraussetzung für die Installation dieser Version ist die Installation des Releases 26.1.
Die bisher freigegebenen Fixpacks sind enthalten.
Mit der Freigabe dieses Releases endet die Wartung für das Release 25.1.
Datensicherung
Führen Sie bitte vor der Installation eine Datensicherung Ihrer Datenbank(en) durch und prüfen Sie diese, um sich vor Datenverlust zu schützen.
Konvertierung
Nach der Installation muss grundsätzlich als erstes die Konvertierung für IDL Konsis / IDL Forecast vorgenommen werden. Starten Sie nach dem Login die Konvertierung über <Konvertierung jetzt starten> im Hinweisfenster. Ein Neustart ist nicht erforderlich, es stehen danach alle Anwendungen zur Verfügung.
Das Protokoll der Konvertierung finden Sie unter dem Kurzwort KONVERT (Rechtsklick auf die entsprechende Konvertierung).
Wird die Konvertierung nicht in dieser Form gestartet, z.B. weil dem angemeldeten Benutzer die Berechtigung fehlt, wird der Aufruf anderer Anwendungen gesperrt. Ausgenommen sind lediglich die Anwendungen zur Pflege der Berechtigungsdaten, falls der angemeldete Benutzer wegen Verwendung individueller Berechtigungsgruppen keine Berechtigung zur Ausführung der Konvertierung hat. Nach manueller Durchführung der Konvertierung muss IDL Konsis / IDL Forecast neu gestartet werden.
Dokumentation
Im Unterverzeichnis Doku\Release finden Sie die folgenden Dokumentationen
- Technische Installationsanleitung
- Fachliche Installationsanleitung
- Release Notes
Die aktuell gültigen "Hard- und Softwarevoraussetzungen" entnehmen Sie bitte dem Kundenportal https://help.insightsoftware.com/s/article/IDL-Hard-und-Softwarevoraussetzungen?language=de (Login erforderlich).
Sicherheit
Zur Kommunikation zwischen Client und Application Server wird bereits seit einiger Zeit als Protokoll TLS 1.3 benutzt. Dieses erschwert durch Perfect Forward Secrecy sogar eine nachträgliche Entschlüsselung der Verbindung.
Technische Informationen
Um „Web Client (Streaming)“ einzuschalten, starten Sie bitte die Datei configure.exe auf Ihrem Application Server und wechseln in den Abschnitt Allgemeine Konfiguration. Nach dem Neustart der Dienste können Sie IDL Konsis im Browser unter Ihrer individuellen URL nutzen (https://myIDLKonsisAppServer/webswing-server/konsis/).
Der Desktop Client und der Launcher liefern das verwendete JRE (Java Runtime Environment) im Installationsverzeichnis mit aus, so dass keine separate Installation erforderlich ist.
Seit Release 25.4 wird Java 21 verwendet.
Die in diesem Release enthaltene Business-Laufzeitumgebung ist bis 01.03.2029 limitiert und muss spätestens ab diesem Datum erneuert werden.
Important: Die Lizenz der Business-Laufzeitumgebung des Releases 24.1 läuft am 01.03.2027 ab. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Installationen mit älteren Releases (vor Release 24.1) noch in diesem Jahr mindestens auf Version 24.1 aktualisieren.
Abkündigung der Unterstützung von Oracle Datenbanken
Important:
Die Unterstützung von Oracle als Datenbank-System endete zum 31.12.2025. Bereits zuvor veröffentlichte Releases von IDL Konsis unterstützen Oracle Database bis zu ihrem jeweiligen Supportende (am längsten IDL Konsis 25.1 bis Juni 2026).
Oracle als Datenbanksystem wird ab diesem Release 26.1 von IDL Konsis nicht mehr unterstützt.
Bitte setzen Sie sich mit unserem Support in Verbindung um die Migration Ihrer Datenbank(en) nach MS SQL Server zu planen.
Externe Bibliotheken
Zahlreiche externe Bibliotheken wurden aktualisiert.
Die Bootstrap-Bibliothek, die für das Mini-Portal und die Administrationsseiten verwendet wird, wurde aufgrund des End-of-Life der bisherigen Version aktualisiert.
Die Migration auf Hibernate 7 wurde weiter vorbereitet.
Webadmin
Die neue WebAdmin-Seite wurde als Standard aktiviert. Bei Aufruf der Webadministration wird nun zunächst auf die Login-Seite weitergeleitet, statt einen Basic-Auth-Dialog anzuzeigen.
OBDF
SAP-Umsetzgruppen (K070) werden nun bereits beim OBDF-Import in die I-Tabelle angewendet und nicht erst beim finalen Einlesen.
Das Default-Mapping "#KEY" für Datenarten ohne SAP-Pendant funktioniert beim OBDF-Import nun wie vorgesehen und übernimmt den Wert aus der Selektionsleiste.
Beim Import einer Angles Business View wird das Schema-Metadaten-Query nun sofort mit einem Refresh-Header ausgeführt. Änderungen in Angles sind damit ohne 24-Stunden-Wartezeit sichtbar.
IDL Konsis
Menü-Berechtigungen
Folgende Menüpunkte wurden mit diesem Release deaktiviert, da sie in diesem Release oder bereits in vorherigen Releases durch andere Anwendungen ersetzt wurden. Die Menüpunkte werden in einem Folgerelease gelöscht. Bitte entfernen Sie bis dahin alle individuellen Verwendungen (Berechtigungen, Menüstrukturen) dieser Menüpunkte:
- Keine in diesem Release
Stamm- und Strukturdaten
DEF-Anwendungen
Eine abhängige Tabelle in DEF-Anwendungen (z.B. SPADEF) wurde nicht aktualisiert, wenn ein Eintrag in einer neuen, zunächst ausgeblendeten Spalte über den Wizard angelegt wurde.
In der Tabelle der offenen Aufgaben wird in einer zusätzlichen Spalte die jeweils zugehörige Meldungsnummer angezeigt.
Kontenplandefinition (KTODEF)
Die Performance des Auswahldialogs für das Konzernkonto im Kontenwizard wurde verbessert. Das Öffnen des Dialogs dauerte zuvor drei- bis viermal so lange wie das direkte Öffnen des Kontenplans in KTODEF, obwohl dieselben Daten geladen werden.
Die Performance beim Löschen von Konten und ganzen Kontenplänen wurde durch das Hinzufügen von Datenbankindizes deutlich verbessert.
Die Einschränkungen im Auswahldialog für das Konzernkonto wurden gelockert. Zuvor wurden nur Konzernkonten mit demselben IC-Kennzeichen und demselben Spiegel angeboten.
IC-Gesellschaft und IC-Geschäftsbereich werden nun vom eingestellten Verdichtungskonto vererbt.
Ein Problem wurde behoben, bei dem die IC-Kennzeichen eines Gesellschaftskontos nicht entfernt werden konnten, wenn das zugehörige Konzernkonto das Attribut I/A aufweist.
Die Anzeigebreite der Comboboxen im Selektionsbereich wurde vergrößert, sodass Beschriftungen vollständig lesbar sind.
Die Fehlermeldung in der Kontengruppentabelle ist nun aussagekräftiger, wenn ein Konto nicht gelöscht werden kann, weil weitere Referenzen bestehen.
Kontenanalyse (KTOANA)
Die neue Anwendung KTOANA dient zur Analyse von Kontenplänen und Konten und stellt eine Ergänzung zu Anwendung KTODEF dar.
Konzerndefinition (KTKDEF)
Fehlende GUI-Sperren in KTKDEF wurden ergänzt. Beim Öffnen einer Gruppe und beim Wechsel der Periode werden nun Warteanimationen angezeigt.
Positionsplandefinition (POSDEF)
Die Zuordnung von Konten mit dem Kontenkennzeichen E, F oder G ist nun nur noch für gültige Bilanz/GuV-Kennzeichen der Position möglich.
Das Kontextmenü im dritten Reiter (Nur-Lese-Bereich) wurde bereinigt. Irreführende Aktionen wie Bearbeiten oder Kopieren wurden entfernt.
Im zweiten Reiter von POSDEF werden nun alle Spalten angezeigt, wenn die Funktion 'Tabellenzellen editierbar' aktiviert ist.
Die Funktion 'Tabellenzellen editierbar' ist im dritten Reiter (Zuordnungen Kto/Pos) für gesperrte Perioden nun korrekt gesperrt.
Reportdefinition (REPDEF)
IIn der Anwendung REPDEF können nun ganze Bereiche bereits definierter Reportzeilen unter Beibehaltung der Struktur kopiert und eingefügt werden. Dies ist zum Beispiel beim Aufbau oder der laufenden Pflege einer Reportdefinition für Kapitalflussrechnung hilfreich.
Spiegeldefinition (SPIDEF)
Beim Kopieren von Buchungsschlüsseln von einem Spiegel auf einen anderen werden die Felder "Gültig von" und "Gültig bis" nun auf den neuen Spiegel angepasst.
Ein falsches Anwendungskürzel für 'Acquisition' (ACQ statt AQC) bei englischer Oberfläche wurde korrigiert.
Benutzereinstellungen (VOR/VORADMIN)
Eine Änderung der Anzeigesprache in VOR oder VORADMIN wird nun ohne Neustart von IDL Konsis in allen Java-Anwendungen wirksam.
Import
Import-Performance
Die Import-Performance für große Datenmengen (Kontosalden, IC-Salden, Spiegelbewegungen) wurde verbessert und entspricht wieder dem Niveau vor Release 25.1.
Einzelabschluss
Automatische regelbasierte Buchungen
Die Funktion für automatische regelbasierte Buchungen unterstützt nun auch die Erstellung von EU-Belegen (Elimination Umgliederungen).
Wechselkurse (WKZWKA)
Die Startzeit der Anwendung WKZWKA wurde verbessert. Die Konzernwährung wird nun effizienter abgerufen, was insbesondere bei Datenarten ohne gesetzte Konzernwährung zu deutlich kürzeren Ladezeiten führt.
Konsolidierung
Konsolidierungsbuchungsdefinition (KONBUCHDEF)
Einstellungen für latente Steuern und Minderheitenanteile aus KTKPAR werden nun bei der Generierung von Konsolidierungsbuchungen über Buchungsregeln (Funktion MB) berücksichtigt.
Generierung Konsolidierungsbuchungen (GENKONBELB)
Das Prüfmodul wird bei der Generierung von Konsolidierungsbuchungen nun auch dann aufgerufen, wenn kein neuer Beleg geschrieben wird. Bisher verschwanden FF- und LT-Kennzeichen beim wiederholten Ausführen der Generierung.
Konsolidierungsbuchungen (KONBUCH)
Die Performance beim Anzeigen von Konsolidierungsbuchungen mit aktivierter Option "mit Teilkonzernen" wurde verbessert.
Beim Import von Konsolidierungsbuchungen werden nun auch Werte in Gesellschaftswährung korrekt eingelesen.
Kommentare zu Konsolidierungsbuchungen können nun aus Vorperioden über den Viewer mit der Tastenkombination F12 angezeigt werden (Übernahme aus Vorperiode).
Abschreibungsabweichungsmeldung
Die Abschreibungsabweichungsmeldung KON0476 wird nun nur für Konsolidierungsbuchungen (KA) ausgegeben und enthält keine Gesamtbeträge der Einzelabschlüsse mehr.
Reporting
Kontensaldenreport (REPSAL)
Die neue Anwendung REPSAL wurde eingeführt. Damit können Berichtspositionen mit zugehörigen Konten und deren Salden in einer aufklappbaren Tabelle dargestellt werden. Der Nutzer kann fünf Selektionsfelder (Gesellschaft, Periode, Datenart, Geschäftsbereich, Report-ID) befüllen und die Daten über einen "Anzeigen"-Button laden.
ESG
Der Fehlertext beim Import des ESG-Umrechnungsfaktors KPUFCXXX wurde angepasst.
Die Feldbeschriftungen in der Anwendung für ESG-Umrechnungsfaktoren wurden überarbeitet, um Verwirrung bei der Eingabe zu vermeiden.
IDL Xlslink
Der Xlslink-Export reagiert nun bei technischen Fehlern (z.B. Netzwerkunterbrechung) mit einer aussagekräftigen Fehlermeldung, statt in einer endlosen Ladeanimation zu verharren.
Lesefunktion
Beim Auslesen der meisten Einzelabschlussdaten mit Modus M (Ausgabe Wertemenge) ist jetzt die Ausgabe der Tabellenspalten durch das zusätzliche Auswahlfeld "Felddefinition" konfigurierbar. Man kann darin auswählen, für welche Daten/Parameter eine Spalte ausgegeben werden soll.
IC-Kontensalden
In der IDL-Ergebnisliste (Modus M) für IC-Kontosalden steht nun eine Spalte für die IC-Gesellschaft zur Verfügung.
ESG-Umrechnungsfaktor
Die Feldbeschriftungen in der Anwendung für ESG-Umrechnungsfaktoren wurden überarbeitet, um Verwirrung bei der Eingabe zu vermeiden.