Release Notes 25.2 IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink
Neuerungen im Video zu IDL Konsis 25.2
Allgemeine Hinweise
Zu diesem Release
Diese Dokumentation beschreibt die Änderungen in IDL Konsis, IDL Forecast und IDL Xlslink im Vergleich zu Release 25.1. Mindestvoraussetzung für die Installation dieser Version ist die Installation des Releases 25.1.
Die bisher freigegebenen Fixpacks sind enthalten.
Mit der Freigabe dieses Releases endet die Wartung für das Release 24.1.
Datensicherung
Führen Sie bitte vor der Installation eine Datensicherung ihrer Datenbank(en) durch und prüfen Sie diese, um sich vor Datenverlust zu schützen.
Konvertierung
Nach der Installation muss grundsätzlich als erstes die Konvertierung für IDL Konsis / IDL Forecast vorgenommen werden. Starten Sie nach dem Login die Konvertierung über <Konvertierung jetzt starten> im Hinweisfenster. Ein Neustart ist nicht erforderlich, es stehen danach alle Anwendungen zur Verfügung.
Das Protokoll der Konvertierung finden Sie unter dem Kurzwort KONVERT (Rechtsklick auf die entsprechende Konvertierung).
Wird die Konvertierung nicht in dieser Form gestartet, z.B. weil dem angemeldeten Benutzer die Berechtigung fehlt, wird der Aufruf anderer Anwendungen gesperrt. Ausgenommen sind lediglich die Anwendungen zur Pflege der Berechtigungsdaten, falls der angemeldete Benutzer wegen Verwendung individueller Berechtigungsgruppen keine Berechtigung zur Ausführung der Konvertierung hat. Nach manueller Durchführung der Konvertierung muss IDL Konsis / IDL Forecast neu gestartet werden.
Dokumentation
Im Unterverzeichnis Doku\Release finden Sie die folgenden Dokumentationen
- Technische Installationsanleitung
- Fachliche Installationsanleitung
- Release Notes
Die aktuell gültigen "Hard- und Softwarevoraussetzungen" entnehmen Sie bitte dem Kundenportal https://help.insightsoftware.com/s/article/IDL-Hard-und-Softwarevoraussetzungen?language=de (Login erforderlich).
Sicherheit
Zur Kommunikation zwischen Client und Application Server wird als Protokoll TLS 1.3 benutzt. Dieses erschwert durch Perfect Forward Secrecy sogar eine nachträgliche Entschlüsselung der Verbindung.
Bereits mit Release 25.1 erfolgte ein Update intern verwendeter kryptographischer Algorithmen.
Technische Informationen
Um „Web Client (Streaming)“ einzuschalten, starten Sie bitte die Datei configure.exe auf Ihrem Application Server und wechseln in den Abschnitt Allgemeine Konfiguration. Nach dem Neustart der Dienste können Sie IDL Konsis im Browser unter Ihrer individuellen URL nutzen (https://myIDLKonsisAppServer/webswing-server/konsis/).
Der Desktop Client und der Launcher liefern das verwendete JRE (Java Runtime Environment) im Installationsverzeichnis mit aus, so dass keine separate Installation erforderlich ist.
Seit Release 22.1 wird Java 17 verwendet.
Die in diesem Release enthaltene Business-Laufzeitumgebung ist bis 01.03.2028 limitiert und muss spätestens ab diesem Datum erneuert werden.
Mehrsprachigkeit
Es wurden Verbesserungen an den französischen und englischen Übersetzungen vorgenommen.
Online-Dokumentation
Beim Aufruf der Dokumentation via F1-Taste oder das Navigationsmenü wird jetzt das zentrale insightsoftware Hilfesystem im Browser aufgerufen.
Externe Bibliotheken
Zahlreiche externe Bibliotheken wurden aktualisiert, um potenzielle Verwundbarkeiten zu beseitigen.
Web-Client
In dem Konfigurationsprogramm des Application Servers ist es nun möglich, die Schaltfläche ‚Web Client‘ auszublenden.
Lizenzierung der ESG-Komponente
Seit Release 24.3 sind die Funktionen des Themenbereichs ESG nur mit einer gültigen Lizenzdatei nutzbar, die das Feature ESG enthält.
Abkündigung der Unterstützung von Oracle Datenbanken
Die Unterstützung von Oracle als Datenbank-System endet zum 31.12.2025.
IDL Konsis / IDL Xlslink
Menü-Berechtigungen
Folgende Menüpunkte wurden mit diesem Release deaktiviert, da sie in diesem Release oder bereits in vorherigen Releases durch andere Anwendungen ersetzt wurden. Die Menüpunkte werden in einem Folgerelease gelöscht. Bitte entfernen Sie bis dahin alle individuellen Verwendungen (Berechtigungen, Menüstrukturen) dieser Menüpunkte:
- Keine
Stammdaten – DEF-Anwendungen
Wenn die Funktion Tabellenzellen editierbar eingeschaltet wird, können Feldinhalte schneller und einfacher direkt in der Tabelle bearbeitet werden, ohne erst über den Assistenten gehen zu müssen. Allerdings wurden bislang leere Spalten immer ausgeblendet, sofern diese Option in den Benutzereinstellungen aktiviert war. Als Folge daraus konnten über Tabellenzellen editierbar unter Umständen nicht sämtliche Felder bearbeitet werden, wenn diese ausgeblendet waren. Die Option Tabellenzellen editierbar schaltet nun auch alle leeren Spalten wieder aktiv, damit eine vollständige Bearbeitung sämtlicher Felder möglich ist.
Diese Änderung betrifft grundsätzlich alle Java-Anwendungen, insbesondere alle DEF-Anwendungen. Die Bezeichnung DEF-Anwendungen bezieht sich auf die folgenden integrierten Anwendungen:
- Kontenplandefinition (KTODEF)
- Positionsplandefinition (POSDEF)
- Prüfregeldefinition (PRFDEF)
- Konzernkreisdefinition (KTKDEF)
- Reportdefinition (REPDEF)
- Spiegeldefinition (SPIDEF)
- Reportspaltendefintion (SPADEF)
- Belege und Buchungen definieren (BUCHDEF)
- Konsolidierungsbelege und -buchungen definieren (KONBUCHDEF)
Java-Stammdatenanwendungen verwenden zum Neu-Anlegen oder Bearbeiten eines Datensatzes einen Assistenten (zum Beispiel die Anwendungen Gesellschaften (GES), Länderkennzeichen (LKZ), Währungskennzeichen (WKZ) und Datenarten (FAC)).
Prüfregeldefinition (PRFDEF)
Bei der Prüfregeldefinition (PRFDEF) ist nun das Mengen-Ändern auch in der Haupttabelle möglich.
Kontenplandefinition (KTODEF)
Die Arbeit mit der Funktion Mengen-Ändern wurde verbessert, da mehrfache Meldungen beim Mengen-Ändern nun unterdrückt werden. Beim Kopieren bzw.
Speichern von Kontenplandefinitionen sehen Sie nun einen Fortschrittsbalken, der Auskunft über den Status des Speicherns gibt.
Positionsplandefinition (POSDEF)
Die Anwendung Positionsplandefinition hat auf dem Register Zuordnung Pos/Kto ein weiteres Selektionsfeld erhalten. Sie können nun auf eine oder mehrere Positionen selektieren und erhalten dann die Anzeige der zugeordneten Konten. Über die Filterzeile ist dies nicht möglich, da die Filterzeile die Baumstruktur nicht anzeigen lässt.
Open Business Data Fabric (OBDF, ehemals Platform Data Sharing, PDS)
Die Import-Anwendung wurde um ein „gültig ab“-Feld erweitert. Hierdurch wird der Import von Stammdaten wesentlich vereinfacht, weil Vorsysteme diese Angabe oftmals nicht mitliefern können, sie in IDL Konsis jedoch eine Pflichtangabe darstellt. Außerdem kann die gewünschte „gültig ab“ Angabe flexibel und transparent gewählt werden und muss nun nicht mehr starr in der jeweiligen Importformat-Definition hinterlegt werden.
Folgende Business Views wurden neu kreiert:
- ESG-Metriken
- ESG-Einheiten
- Zuordnung von ESG-Einheiten zu Gesellschaften
- Zuordnung von ESG-Einheiten zu Datenarten
- Gesellschafts-Verarbeitungssteuerungssätze
- Konzerne
- Zuordnung von Gesellschaften zu Konzernen inklusive Konsolidierungsinformationen
- Parent/Child-Beziehungen zwischen Konzern/Konzern und Konzern/ Gesellschaft
- Beteiligungen (zwischen Gesellschaften)
- Wechselkurse
Folgende Business Views wurden um die Angaben der jeweiligen Einheit (für Lokal-, Konzern- und Paralleleinheit) erweitert. Bei ESG-Konten werden die Lokaleinheit aus der zugehörigen Gesellschaft, die Konzern- und Paralleleinheit jeweils aus der zugehörigen Datenart gelesen. Bei allen Bilanz- und GuV-Konten (Bilanz- und GuV-Kennzeichen = 1 bis 4 oder 6 bis 9) werden die Lokal-, Konzern und Parallelwährung aus dem zugehörigen Verarbeitungssteuerungssatz gelesen.
- Kontensalden
- Controllingsalden
- IC-Salden
- Spiegelbewegungen
- Anlagenbewegungen
- Buchungen
Folgende Business Views um die Angaben SSP/SBE erweitert:
- Spiegelbewegungen
- Anlagenbewegungen
- Buchungen
- Konsolidierungsbuchungen
ESG
In der Kontenplandefinition wurde das Feld Rechnungslegungsnorm um weitere Ausprägungen erweitert. Sie können nun die im Rahmen von ESG verpflichtend oder optional zu berichtenden Konten entsprechend kennzeichnen, um leichter den Überblick zu behalten. Selbstverständlich können Sie auch danach filtern.
In den Formularerfassungen für Kontensalden und Spiegelbewegungen wird jeweils ein neues Icon für narrative Informationen verwendet.
Die Druckvorschau der Formularerfassung für Kontensalden zeigt nun auch narrative Informationen an.
Für einen zu erstellenden Report kann zwischen lokalem Wert, Konzernwert und Parallel-Wert für ESG-Daten gewählt werden.
Wenn eine narrative Information erstmalig erfasst wird, erscheint nun das zugehörige Symbol für die narrative Information automatisch, ohne dass Sie manuell die Anzeige aktualisieren müssen.
Den narrativen Informationen konnten bereits früher externe Links hinzugefügt werden. Hiermit sind insbesondere Datei-Bezüge in Ihrem lokalen Netzwerk gemeint. Es ist nun auch möglich, Internetadressen (URLs) als externe links zu speichern. Bitte beachten Sie die zusätzliche Schaltfläche im Dateidialog.
Beim Periodenvortrag wird für narrative Informationen in Spiegelbewegungen ein Hinweis (Link) auf die ursprüngliche narrative Information eingefügt. Das gleiche gilt für narrative Informationen bei Kontensalden und Spiegelbewegungen beim Überleiten auf eine neue Datenart.
Da beim Datenaustausch mit KONDAT üblicherweise nur bestimmte Perioden und Datenarten von einem Konzern zum anderen übertragen werden, bestehen hier gewisse Restriktionen hinsichtlich der Referenzen zwischen narrativen Informationen.
Narrative Informationen für Kontensalden und Spiegelbewegungen können nun mit IDL Xlslink ausgelesen werden. Außerdem existieren entsprechende Exportfunktionen, um narrative Informationen aus Excel nach IDL Konsis zu übertragen.
Konzernstruktur (Diagramm)
Standardmäßig wird nun die Anzeigeoption Anteilsbesitze angezeigt. Generell wurde die Darstellung verbessert, so wurde beispielsweise die Angabe der Konzernwährung aus den einzelnen Kästchen entfernt und wird nun nur noch einmal im Selektionsteil der Anwendung angezeigt.
Reportergebnis-Anzeige
Im Optionsdialog wurde auf der Registerkarte Druck ein weiterer Schalter hinzugefügt, mit dem die Anzeige des Gitters in der Reportergebnis-Anzeige unterdrückt werden kann. Dies betrifft auch den Ausdruck und den Export als PDF-Datei.
Lineos
Wenn Sie IDL Konsis auf der insightsoftware Plattform betreiben, ist seit Release 25.1 Lineos integriert. Die Darstellung wurde überarbeitet und deutlich verbessert.