Release Notes 26.1 IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink
Allgemeine Hinweise
Zu diesem Release
Diese Dokumentation beschreibt die Änderungen in IDL Konsis, IDL Forecast und IDL Xlslink im Vergleich zu Release 25.4. Mindestvoraussetzung für die Installation dieser Version ist die Installation des Releases 25.1.
Die bisher freigegebenen Fixpacks sind enthalten.
Mit der Freigabe dieses Releases endet die Wartung für das Release 25.4.
Datensicherung
Führen Sie bitte vor der Installation eine Datensicherung Ihrer Datenbank(en) durch und prüfen Sie diese, um sich vor Datenverlust zu schützen.
Konvertierung
Nach der Installation muss grundsätzlich als erstes die Konvertierung für IDL Konsis / IDL Forecast vorgenommen werden. Starten Sie nach dem Login die Konvertierung über <Konvertierung jetzt starten> im Hinweisfenster. Ein Neustart ist nicht erforderlich, es stehen danach alle Anwendungen zur Verfügung.
Das Protokoll der Konvertierung finden Sie unter dem Kurzwort KONVERT (Rechtsklick auf die entsprechende Konvertierung).
Wird die Konvertierung nicht in dieser Form gestartet, z.B. weil dem angemeldeten Benutzer die Berechtigung fehlt, wird der Aufruf anderer Anwendungen gesperrt. Ausgenommen sind lediglich die Anwendungen zur Pflege der Berechtigungsdaten, falls der angemeldete Benutzer wegen Verwendung individueller Berechtigungsgruppen keine Berechtigung zur Ausführung der Konvertierung hat. Nach manueller Durchführung der Konvertierung muss IDL Konsis / IDL Forecast neu gestartet werden.
Dokumentation
Im Unterverzeichnis Doku\Release finden Sie die folgenden Dokumentationen
- Technische Installationsanleitung
- Fachliche Installationsanleitung
- Release Notes
Die aktuell gültigen "Hard- und Softwarevoraussetzungen" entnehmen Sie bitte dem Kundenportal https://help.insightsoftware.com/s/article/IDL-Hard-und-Softwarevoraussetzungen?language=de (Login erforderlich).
Sicherheit
Zur Kommunikation zwischen Client und Application Server wird bereits seit einiger Zeit als Protokoll TLS 1.3 benutzt. Dieses erschwert durch Perfect Forward Secrecy sogar eine nachträgliche Entschlüsselung der Verbindung.
Technische Informationen
Um „Web Client (Streaming)“ einzuschalten, starten Sie bitte die Datei configure.exe auf Ihrem Application Server und wechseln in den Abschnitt Allgemeine Konfiguration. Nach dem Neustart der Dienste können Sie IDL Konsis im Browser unter Ihrer individuellen URL nutzen (https://myIDLKonsisAppServer/webswing-server/konsis/).
Der Desktop Client und der Launcher liefern das verwendete JRE (Java Runtime Environment) im Installationsverzeichnis mit aus, so dass keine separate Installation erforderlich ist.
Seit Release 25.4 wird Java 21 verwendet.
Die in diesem Release enthaltene Business-Laufzeitumgebung ist bis 01.03.2029 limitiert und muss spätestens ab diesem Datum erneuert werden.
Important: Die Lizenz der Business-Laufzeitumgebung des Releases 24.1 läuft am 01.03.2027 ab. Bitte stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Installationen mit älteren Releases (vor Release 24.1) noch in diesem Jahr mindestens auf Version 24.1 J aktualisieren.
Benutzeroberfläche
In allen Java-basierten Anwendungen können Spalten nun per Drag & Drop neu angeordnet werden. Die Umsortierung ist temporär und wird bei bestimmten Aktionen (z.B. Tabellenaktualisierung) zurückgesetzt, was dem Verhalten der COBOL-basierten Anwendungen entspricht.
Beim Kopieren von Daten aus IDL Konsis in Excel und umgekehrt wird nun zusätzlich das HTML-Format in der Zwischenablage bereitgestellt. Dadurch wird die Kompatibilität mit modernen Excel-Versionen verbessert, die standardmäßig XLSX und HTML verwenden.
Miniportal
Das Miniportal (Web-Startseite des Servers) kann nun über neue Konfigurationsparameter in der Datei appserver.properties angepasst werden. Die Homepage-Sichtbarkeit und der WebAdmin-Link im Footer können aktiviert oder deaktiviert werden.
Im Miniportal wurde ein Link auf die neue Online-Dokumentation (Zendesk) aufgenommen.
Client-Protokollierung
Client-Logdateien (ZIP-Archive) werden nun automatisch nach 3 Monaten oder wenn die Gesamtgröße 30 MB überschreitet gelöscht, sodass das Verzeichnis nicht mehr unbegrenzt wächst.
OBDF
Beim OBDF-Import werden Dezimalzahlen in wissenschaftlicher Notation (z.B. -2.0E7) nun korrekt eingelesen.
Externe Bibliotheken
Zahlreiche externe Bibliotheken wurden aktualisiert.
Lizenzierung der ESG-Komponente
Seit Release 24.3 sind die Funktionen des Themenbereichs ESG nur mit einer gültigen Lizenzdatei nutzbar, die das Feature ESG enthält.
Abkündigung der Unterstützung von Oracle Datenbanken
Important:
Die Unterstützung von Oracle als Datenbank-System endete zum 31.12.2025. Bereits zuvor veröffentlichte Releases von IDL Konsis unterstützen Oracle Database bis zu ihrem jeweiligen Supportende (am längsten IDL Konsis 25.1 bis Juni 2026).
Oracle als Datenbanksystem wird ab diesem Release 26.1 von IDL Konsis nicht mehr unterstützt.
Bitte setzen Sie sich mit unserem Support in Verbindung um die Migration Ihrer Datenbank(en) nach MS SQL Server zu planen.
IDL Konsis
Menü-Berechtigungen
Folgende Menüpunkte wurden mit diesem Release deaktiviert, da sie in diesem Release oder bereits in vorherigen Releases durch andere Anwendungen ersetzt wurden. Die Menüpunkte werden in einem Folgerelease gelöscht. Bitte entfernen Sie bis dahin alle individuellen Verwendungen (Berechtigungen, Menüstrukturen) dieser Menüpunkte:
- Keine in diesem Release
Stamm- und Strukturdaten
Zur Performance-Verbesserung wurde eine veraltete Methode, die unnötige Doppelaktualisierungen verursachte, entfernt.
In allen DEF-Anwendungen wird ein Modell nun grundsätzlich nur schreibgeschützt geöffnet, wenn der angemeldete Benutzer keine Stammdaten-Änderungsrechte hat. Bisher konnte ein Benutzer ohne Schreibrechte trotzdem eine exklusive Sperre setzen und andere Benutzer mit Schreibrechten aussperren.
Kontenplandefinition (KTODEF)
Beim Eingeben einer Kontonummer im Wizard werden störende Popup-Meldungen (Hinweise auf vererbte Attribute oder Gültigkeitszeitraum) nun nicht mehr als Dialogfenster angezeigt, sondern im Hintergrundbereich des Wizards bzw. in der Statuszeile. Dies verbessert die Bedienbarkeit erheblich, insbesondere wenn die Kontonummer eines vorhandenen Kontos als Präfix einer anderen Kontonummer vorkommt.
Beim Mengen-Ändern des Konzernkontos wird die Konten-Auswahlliste nicht mehr auf Konten mit passenden Attributen eingeschränkt. Alle Konten des Konzernkontenplans werden nun angezeigt, was dem Verhalten der alten KTO-Anwendung entspricht. Bei der Bearbeitung eines einzelnen Kontos bleibt die Einschränkung erhalten.
Ein Gesellschaftskonto übernimmt nun automatisch das Bilanz-/GuV-Kennzeichen des neu zugewiesenen Konzernkontos, wenn ein Wechsel zwischen Bilanz und GuV stattfindet. Dadurch entfällt der bisher notwendige manuelle Zwischenschritt.
Nach dem Bearbeiten eines Kontos im Wizard und dem Abschluss mit „Fertig" wird die Kontenliste nicht mehr zugeklappt.
Die „Filter löschen"-Schaltfläche ist nun auch dann aktiv, wenn mehrere Spaltenfilter gleichzeitig gesetzt und gespeichert wurden.
Beim Erstellen von Positions-Konto-Zuordnungen für Gesellschaftskonten wird nun ein Fortschrittsbalken angezeigt, damit der Abschluss des Vorgangs erkennbar ist.
Im Selektionsbereich werden nur noch die relevanten Konsolidierungsverarbeitungen (SK, SD, AE) angezeigt (statt aller verfügbaren).
Beim Anlegen eines neuen Gesellschaftskontos können alle Kontokennzeichen nun direkt im Wizard ausgewählt werden. Bisher war nur „W" auswählbar bis ein Konzernkonto zugeordnet war.
Positionsplandefinition (POSDEF)
Beim Öffnen eines Positionsplans als Folgeanwendung (z.B. aus einem anderen Kontext heraus) wird nun dieselbe Ladeanimation angezeigt wie beim manuellen Öffnen.
Beim Ändern von Positionsattributen im Reiter „Positionen" wird die Periodenberechtigung nicht mehr fälschlicherweise geprüft. Die Prüfung erfolgt nur noch, wenn tatsächlich Position-Konto-Zuordnungen geändert werden.
Fehlermeldungen im Reiter „Position-Konto-Zuordnungen" wurden optimiert, sodass nicht zu viele Meldungen erscheinen, wenn keine Periode im Selektionsbereich angegeben ist.
Prüfregeldefinition (PRFDEF)
Zwei neue Prüfregeloperatoren wurden eingeführt, die eine bedingte Prüfung auf Basis des Vorzeichens der linken Seite ermöglichen: „(L<0) dann rechte Seite…" und „(L>0) dann rechte Seite…".
Zwei weitere Prüfregeloperatoren wurden ergänzt: „L<0=>R=0" und „L>=0=>R=L", die einen Abgleich zweier Anhangsangaben in Abhängigkeit vom Vorzeichen ermöglichen.
Spiegeldefinition (SPIDEF)
Buchungsschlüssel und zugehörige Spiegelspalten werden nun synchronisiert. Die Auswahl eines Buchungsschlüssels in der BSL-Tabelle markiert automatisch die entsprechende Zeile in der SSP-Tabelle.
Fehlermeldungen bei fehlenden Spracheinträgen (z.B. kein Kurztext in Französisch) werden nun korrekt angezeigt und das Wizard-Verhalten wurde entsprechend korrigiert.
Controllingdefinition (CTLDEF)
Die Anwendung CTLDEF zeigt die Zuordnung von Controlling-Objekten zu Schemata nun analog zur Anwendung POSDEF visuell an. Nicht zugeordnete Objekte werden schwarz, zugeordnete grau dargestellt. Ein Umschaltknopf in der Titelleiste ermöglicht das Filtern.
Ein Fehler wurde behoben, bei dem ein Controlling-Objekt einem Schema mehrfach zugeordnet werden konnte. Zudem wurde die Bezeichnung „Hierarchien" in „Schemata" geändert.
Definition von Metriken und Einheiten (METDEF)
Im Wizard für Maßnahmen-/Metrikdefinitionen wird die interne ID nicht mehr in der Kopfzeile angezeigt, da diese für Anwender nicht aussagekräftig ist.
Konzernkreisdefinition (KTKDEF)
Wenn eine Gesellschaft auf „ungültig" gesetzt wird, obwohl sie noch einer Konzernkreisdefinition zugeordnet ist, wird nun eine aussagekräftige Fehlermeldung angezeigt, die erklärt, wie die offene Aufgabe behoben werden kann (Entfernen über das Kontextmenü).
Gesellschaften (GES)
Das Gründungsdatum kann nun in den Gesellschaftsstammdaten erfasst werden. Es wurde sowohl im Wizard für Gesellschaften als auch im Import- und Logging-Programm (GESLOG) ergänzt.
Die Wizard-Seite für Geschäftsaktivitäten wurde verbessert. Die Schaltfläche „Hinzufügen" wurde vergrößert, die Spaltenbreite für den OECD-Aktivitätstyp erhöht, die Beschreibung der Aktivität wird nun in der Tabelle angezeigt, und ein erklärender Hinweis zum Freitextfeld für Typ CBC513 wurde ergänzt.
Vorbelegung (VOR und VORADMIN)
Jetzt werden die Gültigkeitsinformationen der Benutzer angezeigt, was eine Filterung in der Tabelle ermöglicht. Das erleichtert die Verwaltung der Vorbelegungen.
Import
Import von Spiegelbewegungen
Das Importprogramm für Spiegelbewegungen wurde um die Felder für Verschmelzungsattribute erweitert.
Die Import-Performance für SPIBEW wurde weiter verbessert.
Import von Import/Export-Formaten
Beim Import von Import/Export-Formaten mit dem Formattyp „PDS" wird das Feld „PDS Business View" nun korrekt als Pflichtfeld behandelt.
Einzelabschluss
Kontensalden (KTOSAL)
In KTOSAL werden die Spalten für Konzerneinheit und Paralleleinheit nun eindeutig beschriftet, damit sie beim Kopieren des Bildschirminhalts klar unterscheidbar sind. Die Anpassung wurde auch in SPIBEW (DEVTRN) übernommen.
Periodenvortrag (PERGES)
Beim unterjährigen Vortrag wird die Vergleichsdatenart nun korrekt beibehalten und nicht mehr durch die Datenart des Vorperioden-Vortrags überschrieben.
Buchungen (BUCH und KONBUCH)
Beim Anlegen einer neuen Buchung auf Basis einer bestehenden Buchung als Vorlage musste bisher die Buchungssatznummer geändert werden, damit der „Einfügen"-Button aktiv wurde, auch wenn die Nummer der Vorlage beibehalten werden sollte. Dieses Verhalten wurde korrigiert: Beide Buttons (Einfügen und Ändern) sind nun aktiv, sobald andere Felder geändert wurden.
Buchungsdefinition (BUCHDEF)
Die Meldung KON3832H, die nach dem automatischen Erstellen von Belegen und Buchungen ausgegeben wird, wurde korrigiert. Belege ohne Buchungen werden nun nicht mehr fälschlicherweise in der Meldung gezählt.
Konsolidierung
Erstkonsolidierung
Bei der Erstkonsolidierung (ERSTKON) funktioniert die Verarbeitung nun auch dann korrekt, wenn das Zugangsdatum in der Konzernkreisgesellschaft (KTKGES) bei der Muttergesellschaft fehlt.
Fehler bei der automatischen Erstkonsolidierung (ERSTKON maschinell): Beim Nachkauf von Anteilen ohne den Beleg KK_L_V wurde eine falsche Buchung in KK_V_01 erzeugt. Dies wurde korrigiert.
IC-Clearing
Aus der IC-Clearing-Übersicht kann nun direkt in die IC-Kontensalden mit dem Selektionskriterium „nicht ausgeziffert" verzweigt werden. Damit können nicht ausgezifferte IC-Salden gezielt (ohne manuelle Filterung) angezeigt werden.
Fremdanteilsvortrag
Fremdanteilsvortragsbelege (FK V) werden nicht mehr erstellt, wenn in der Vorperiode für eine Tochtergesellschaft die Prozentsätze bei 100 % lagen und die Buchungen je Konto in Summe 0,00 ergeben.
Prüfregeln
Die Performance bei der Berechnung von Prüfregeln wurde verbessert.
Reporting
In den Anwendungen zur Erstellung von Reports wird bei unterdrückten Meldungen im Automaten nun standardmäßig „Ignorieren" statt „Abbrechen" als vorausgewählte Schaltfläche verwendet. Dadurch wird der Ablauf des Automaten nicht mehr unbeabsichtigt abgebrochen.
Konzern-Teilkonzern-Datenaustausch
Wenn in den Konsolidierungsdaten die Tabelle KTOHER (K030) verwendet wird, werden beim Datentransfer nun auch die referenzierten Gesellschaftskonten und -pläne mit ausgespielt.
Die Tabelle K079 (Status der Kontosaldendetails) wird nun in KONDAT berücksichtigt. Insbesondere beim Löschen unter Archivierung werden die K079-Daten nun korrekt mitbereinigt.
IDL Forecast
Verschiedene Verbesserungen an der Benutzeroberfläche von IDL Forecast wurden vorgenommen, u.a. im Zellen-Kommentar-Editor, im Szenario-Wizard, im Datenart-Konfigurationsdialog sowie in den Regel-Wizards.
Die Vergleichsdatenart wird nun auch beim unterjährigen Vortrag (Periodenebene) korrekt in den Währungsumrechnungskopfsatz und die Verarbeitungssteuerung übernommen.
IDL Xlslink
Der Xlslink-Export reagiert nun bei technischen Fehlern (z.B. Netzwerkunterbrechung) mit einer aussagekräftigen Fehlermeldung, statt in einer endlosen Ladeanimation zu verharren.