Release Notes 25.3 IDL Konsis, IDL Forecast, und IDL Xlslink
Allgemeine Hinweise
Zu diesem Release
Diese Dokumentation beschreibt die Änderungen in IDL Konsis, IDL Forecast und IDL Xlslink im Vergleich zu Release 25.2. Mindestvoraussetzung für die Installation dieser Version ist die Installation des Releases 25.1.
Die bisher freigegebenen Fixpacks sind enthalten.
Mit der Freigabe dieses Releases endet die Wartung für das Release 25.2.
Datensicherung
Führen Sie bitte vor der Installation eine Datensicherung ihrer Datenbank(en) durch und prüfen Sie diese, um sich vor Datenverlust zu schützen.
Konvertierung
Nach der Installation muss grundsätzlich als erstes die Konvertierung für IDL Konsis / IDL Forecast vorgenommen werden. Starten Sie nach dem Login die Konvertierung über <Konvertierung jetzt starten> im Hinweisfenster. Ein Neustart ist nicht erforderlich, es stehen danach alle Anwendungen zur Verfügung.
Das Protokoll der Konvertierung finden Sie unter dem Kurzwort KONVERT (Rechtsklick auf die entsprechende Konvertierung).
Wird die Konvertierung nicht in dieser Form gestartet, z.B. weil dem angemeldeten Benutzer die Berechtigung fehlt, wird der Aufruf anderer Anwendungen gesperrt. Ausgenommen sind lediglich die Anwendungen zur Pflege der Berechtigungsdaten, falls der angemeldete Benutzer wegen Verwendung individueller Berechtigungsgruppen keine Berechtigung zur Ausführung der Konvertierung hat. Nach manueller Durchführung der Konvertierung muss IDL Konsis / IDL Forecast neu gestartet werden.
Dokumentation
Im Unterverzeichnis Doku\Release finden Sie die folgenden Dokumentationen
- Technische Installationsanleitung
- Fachliche Installationsanleitung
- Release Notes
Die aktuell gültigen "Hard- und Softwarevoraussetzungen" entnehmen Sie bitte dem Kundenportal https://help.insightsoftware.com/s/article/IDL-Hard-und-Softwarevoraussetzungen?language=de (Login erforderlich).
Sicherheit
Zur Kommunikation zwischen Client und Application Server wird als Protokoll TLS 1.3 benutzt. Dieses erschwert durch Perfect Forward Secrecy sogar eine nachträgliche Entschlüsselung der Verbindung.
Technische Informationen
Um „Web Client (Streaming)“ einzuschalten, starten Sie bitte die Datei configure.exe auf Ihrem Application Server und wechseln in den Abschnitt Allgemeine Konfiguration. Nach dem Neustart der Dienste können Sie IDL Konsis im Browser unter Ihrer individuellen URL nutzen (https://myIDLKonsisAppServer/webswing-server/konsis/).
Der Desktop Client und der Launcher liefern das verwendete JRE (Java Runtime Environment) im Installationsverzeichnis mit aus, so dass keine separate Installation erforderlich ist.
Seit Release 22.1 wird Java 17 verwendet.
Die in diesem Release enthaltene Business-Laufzeitumgebung ist bis 01.03.2028 limitiert und muss spätestens ab diesem Datum erneuert werden.
Datenbankverbindung
Der JDBC-Treiber für den MS SQL Server wurde auf Version 12.2 aktualisiert. Neben den JAR-Dateien des Treibers wurde auch die Authentifizierungs-DLL entsprechend aktualisiert.
Die neue Option addJdbcParameter wurde in die Datei appserver.properties aufgenommen, welche auch über das Konfigurationsprogramm gesetzt werden kann. Diese wird für die neue Version des JDBC-Treibers benötigt, da dieser standardmäßig mit verschlüsselten Verbindungen arbeitet. Bei Datenbank-Servern ohne vertrauenswürdige Zertifikate können Parameter wie trustServerCertificate=true oder encrypt=false gesetzt werden.
Lineos
Die Link-Funktionalität in Lineos wurde verbessert. Wenn Benutzer auf Links zur Dokumentation klicken, wird nun ein externer Browser geöffnet, anstatt dass die Lineos-Komponente selbst versucht, die Seite zu laden.
Externe Bibliotheken
Zahlreiche externe Bibliotheken wurden aktualisiert.
Hibernate wurde von Version 5 auf Version 6 aktualisiert.
Lizenzierung der ESG-Komponente
Seit Release 24.3 sind die Funktionen des Themenbereichs ESG nur mit einer gültigen Lizenzdatei nutzbar, die das Feature ESG enthält
Abkündigung der Unterstützung von Oracle Datenbanken
Die Unterstützung von Oracle als Datenbank-System endet zum 31.12.2025. Bereits veröffentlichte Releases von IDL Konsis unterstützen Oracle Database bis zu ihrem jeweiligen Supportende (am längsten IDL Konsis 25.1 bis Juni 2026).
IDL Konsis
Menü-Berechtigungen
Folgende Menüpunkte wurden mit diesem Release deaktiviert, da sie in diesem Release oder bereits in vorherigen Releases durch andere Anwendungen ersetzt wurden. Die Menüpunkte werden in einem Folgerelease gelöscht. Bitte entfernen Sie bis dahin alle individuellen Verwendungen (Berechtigungen, Menüstrukturen) dieser Menüpunkte:
- Keine
DEF-Anwendungen
Ein Problem beim Mengen-Ändern wurde behoben. Wenn mehrere Zeilen ausgewählt wurden und der Wert der untersten Zeile auf alle anderen übertragen werden sollte, fand zuvor keine Änderung statt.
Kontenplandefinition (KTODEF)
Das Vererbungsverhalten für das „Gültig bis"-Datum wurde für Anlageobjekte erweitert. Wenn das Konto eines Anlageobjekts ein „Gültig bis"-Datum erhält, wird dieses nun an das Anlageobjekt übertragen. Das entspricht dem Verhalten in der früheren Anwendung KTO. Dies gilt nur im Update-Modus und nur für Anlagekonten.
Wird ein Gesellschaftskonto einem Konzernkonto mit dem Attribut „I A" (IntercompanyPrüfung) zugeordnet, dann wird nun automatisch für das Attribut „ICAufrissverprobung“ der Wert „A" (Anteilige Verprobung) für das Gesellschaftskonto gesetzt, sofern dieses Attribut zuvor leer war.
Beim Löschen großer Kontenpläne wird jetzt ein Fortschrittsbalken angezeigt.
Ein veralteter Kontextmenü-Eintrag für die nicht mehr existierende Anwendung KTOGRP wurde aus der Kontenplandefinition entfernt.
Positionsplandefinition (POSDEF)
Der Fortschrittsbalken beim Öffnen von Positionsplänen wurde verbessert. Statt nur bei mehreren gleichzeitig geöffneten Positionsplänen zu funktionieren, zeigt er nun den tatsächlichen Fortschritt beim Laden der Position-Konten-Zuordnungen an.
Die Mengen-Ändern-Funktion wurde für alle Attribute erweitert.
Prüfregeldefinition (PRFDEF)
Die Mengen-Ändern-Funktion wurde für alle Attribute der Haupttabelle erweitert.
Ein Problem beim Löschen von Prüfregeln wurde behoben. Wenn eine Prüfregel nicht gelöscht werden konnte (z.B. weil noch Prüfregelergebnisse existieren), blieb die Sperre zuvor „hängen".
Reportdefinition (REPDEF)
Bei einem Doppelklick auf die Spalte „Einschränkung Spiegelspalte" wird nun das passende Register im Wizard geöffnet. Zuvor wurde immer das Register „Total" angezeigt.
Die Funktion „Standardzuordnung setzen" wurde zur besseren Verständlichkeit in „Zuordnung auf Standard zurücksetzen" umbenannt. Diese Änderung macht dem Benutzer deutlich, dass alle bestehenden Zuordnungen überschrieben werden.
Die Funktion „Zuordnung auf Standard zurücksetzen" (bisher „Standardzuordnung setzen") im OLAP-Baum wurde aus dem Kontextmenü in die Tabellenkopfzeile verschoben. Zusätzlich wird nun ein Bestätigungsdialog angezeigt, der vor dem Überschreiben bestehender Zuordnungen warnt. Dies verhindert versehentliches Zurücksetzen aller OLAP-Zuordnungen.
Die Mengen-Ändern-Funktion wurde für alle Attribute in der Haupttabelle aktiviert.
Reportspaltendefinition (SPADEF)
Die Mengen-Ändern-Funktion wurde für alle Attribute in der führenden Tabelle aktiviert.
Formularerfassung von Spiegelbewegungen
Die Benutzerfreundlichkeit bei der Erfassung von Spiegelbewegungen wurde verbessert. Das kleine Auswahlfenster nach Doppelklick auf einen Spiegel im Formularerfassungsmonitor erscheint nun nur noch, wenn es tatsächlich sinnvoll ist – bei Spiegeln mit mehreren Spiegelbereichen, von denen mindestens einer nicht bilanzrelevant ist.
Buchungen (BUCH)
Die Benutzerfreundlichkeit bei der Erfassung von Buchungen wurde verbessert. Die Buchungssatznummer kann nun direkt im Einzelsatz der Buchung angegeben und bearbeitet werden, anstatt sie vorab im Selektionsbereich festlegen zu müssen.
LKonsolidierungsbuchungsdefinition (KONBUCHDEF)
Das System prüft nun auf doppelte Belegnummern und zeigt aussagekräftige Warnungen an. Dies verhindert Probleme bei der Verarbeitung, die zuvor durch identische Belegnummern entstehen konnten.
Konsolidierungsbuchungen (KONBUCH)
Analog zu den Buchungen wurde auch bei den Konsolidierungsbuchungen die Möglichkeit geschaffen, die Buchungssatznummer direkt im Einzelsatz zu bearbeiten.
ESG
Für Report-Kopfsätze wird jetzt sowohl in der Einzelsatzanwendung als auch bei Import verhindert, dass bei der Ausgabe von Positionssalden gleichzeitig der ESG-Wert (Lokal, Konzern, Parallel) angegeben ist.
Das neue Feld zur Auswahl des ESG-Wertes im Reportkopfsatz wird jetzt auch exportiert.
IDL Xlslink
Allgemeines
Neben den nachfolgend beschriebenen neuen Features sind in diesem Release wieder eine Reihe von Fehlerbehebungen und Performanceverbesserungen insbesondere für den Formeleditor in IDL Xlslink eingeflossen.
Formeleditor
Die Lesbarkeit von Schriften, Eingabefeldern und Buttons ist nun auch auf hochauflösenden Displays gewährleistet, wenn die Skalierung in den Anzeigeeinstellungen von Windows auf Werte von 125% oder darüber eingestellt wird.